Jüdische Frauenperspektiven in Leipzig

Foto: Bet Debora e.V.

 

Jüdische Frauenperspektiven in Leipzig

Gegenwart aus Tradition gestalten

Symposium mit Workshop

 

Sonntag, 11. September 2022, 10–16 Uhr 

Gohliser Schlösschen, Westarkade, Menckestraße 23, 04155 Leipzig

anschl. optionaler Stadtrundgang zur Leipziger Frauengeschichte mit der 

Louise-Otto-Peters-Gesellschaft

Eine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres 2022 „Leipzig - Freiraum für Bildung“, gefördert von der Stadt Leipzig durch das Dezernat Kultur

 

Jüdische Frauen haben in den letzten 200 Jahren in Leipzig ein Erbe hinterlassen, das über die Stadtgrenzen hinaus bedeutsam und wegweisend ist. Erinnert sei an die Pädagogin und Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung Henriette Goldschmidt (1825-1920), die Frauenrechtlerin Bettina Brenner (1877-1948), die Sozialpolitikerin Edith Mendelssohn Bartholdy (1882-1969), die Stifterin Louise Ariowitsch (1856-1939), die Pädagogin Gertrud Herrmann (1896-1942 deportiert), die Fotografin Gerda Taro (1910-1937), die Juristin Felicia Hart (1903-1976), die Schriftstellerin und Journalistin Alice Seiffert (1897-1976), um nur einige zu nennen. 

 

Das Netzwerk Jüdisches Leben e.V. und Bet Debora. Frauenperspektiven im Judentum e.V. laden Vertreterinnen des internationalen Netzwerkes von Bet Debora und Vertreter:innen der lokalen Zivilgesellschaft zu einem Symposium mit Workshop ein, in dem, anknüpfend an das historische Erbe der Frauenbewegung und von Jüdinnen in Leipzig, diskutiert wird, wie Jüdinnen heute aktuelle Debatten und Entwicklungen mitgestalten sowie neue Ideen und Perspektiven in eine moderne und diverse Stadtgesellschaft hineintragen können.