Jüdische Frauenperspektiven in Leipzig

Foto: Bet Debora e.V.

 

Jüdische Frauenperspektiven in Leipzig

Symposium im Rahmen des Themenjahres 2022 "Freiraum für Bildung"

September 2022, Leipzig

 

Jüdische Frauen haben in den letzten 200 Jahren in Leipzig ein Erbe hinterlassen, das über die Stadtgrenzen hinaus bedeutsam und wegweisend ist. Erinnert sei an die Pädagogin und Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung Henriette Goldschmidt (1825-1920), die Frauenrechtlerin Bettina Brenner (1877-1948), die Sozialpolitikerin Edith Mendelssohn Bartholdy (1882-1969), die Stifterin Louise Ariowitsch (1856-1939), die Pädagogin Gertrud Herrmann (1896-1942 deportiert), die Fotografin Gerda Taro (1910-1937), die Juristin Felicia Hart (1903-1976), die Schriftstellerin und Journalistin Alice Seiffert (1897-1976), um nur einige zu nennen. Vertreterinnen des internationalen Frauennetzwerkes von Bet Debora werden gemeinsam mit Vertreter:innen der Leipziger Zivilgesellschaft diskutieren, welche Rolle die Stadtgesellschaft bei der Förderung eines pluralistischen Judentums spielen kann und welche Impulse wiederum Jüdinnen heute in eine moderne und diverse Stadtgesellschaft geben können.